• Handball Header 02
  • Handball2

Herzlich willkommen bei der Handballabteilung

Eine beidseitig sinnvolle Lösung – die Handballabteilungen der SG Rödental und des TBVFL Neustadt-Wildenheid fusionieren zur kommenden Saison.

Der demographische Wandel ist nicht vermeidbar, aber man kann sich möglichst erfolgreich damit arrangieren – das dachten sich die Verantwortlichen der beiden Handballabteilungen aus Rödental und Neustadt bereits vor fünf Jahren. So wurde aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahlen im Jugendbereich die „JSG Rödental-Wildenheid“ gegründet, um nach wie vor in jeder Altersklasse eine Mannschaft melden zu können. Mittlerweile kann man das Projekt hinreichend einschätzen und es durchaus als Erfolg bewerten.

Aufgrund der Auflösung der Damenmannschaft der SG und der Männermannschaften des TBVFL vor wenigen Jahren, entschlossen sich die Funktionäre beider Seiten zu einer Ausweitung der Spielgemeinschaft auf den Seniorenbereich. Dieses Projekt wurde bereits 2015 inoffiziell gestartet, tritt jedoch formell erst zur kommenden Spielzeit in kraft. So wird ein neuer Handballverein ins Leben gerufen, die HSG Rödental-Neustadt. Auch der Jugendbereich wird diesem angehören und ebenfalls unter neuem Namen seine Spiele austragen. Trotz der Umstrukturierung bleiben die jeweiligen Abteilungen dennoch an ihren Hauptverein gebunden, sodass auch die Stammvereine nicht negativ beeinflusst werden.

Für alle Mannschaften ist das Projekt dabei fast ausschließlich mit Vorteilen verbunden. Mit mehr Mannschaften ist man in der Lage, ein erhöhtes Angebot für den aktiven oder potentiellen Handballspieler zur Verfügung stellen, was die HSG für alt und jung beider Geschlechter attraktiver machen wird. Zudem besitzen nun alle Teams die Möglichkeit, in der Franz-Goebel-Halle Rödentals zu trainieren, oder in Neustadts Frankenhalle, was eine erhöhte Flexibilität bei der Einteilung von Trainings- und Spielterminen zulässt. Zuletzt muss man anmerken, dass die Anzahl der jeweiligen Verantwortlichen, welche sich ehrenamtlich in den jeweiligen Abteilungen engagieren, sukzessive geringer geworden ist, wodurch man mit der Fusion auch eine vielseitigere Leitung des neuen Vereins gewährleisten kann.

Für manch älteres Mitglied ist der Zusammenschluss und vor allem der neue Name noch etwas gewöhnungsbedürftig, gerade weil beide Vereine sich über Jahre hinweg häufiger in Derbys gegenüberstanden. Doch die Chancen, dass das ins Leben gerufene Projekt erfolgreich verlaufen wird, stehen sehr gut. Schließlich kann man die Augen vor rückläufigen Mitgliederzahlen und engagierten Funktionären nicht verschließen – man muss sich eben den Umständen entsprechend anpassen, was die neu gegründete HSG so erfolgreich wie möglich versuchen wird.