Aktuelles

U11 männlich und weiblich

Am 14. November 2021 fand in Bayreuth zum ersten Mal ein Turnier für Sieben- bis Neunjährige statt.Mitsehr stark vereinfachten Regeln spielten jeweils Zweier-Teams gegeneinander, Jungs und Mädels gemischt. Das Spiel war eigentlich darauf ausgerichtetden Ball zu fangen, zum Mitspieler zupritschen und der oder die pritscht dann wieder übers Netz.

Bei diesem Turnier waren zwölf Mannschaften am Start, zwei davon aus Rödental. Das eine Team bestand aus ganz jungen Spielern, wie Sinan, Benni und Richard und das andere aus Sara und Jana, die eigentlich schon älter sind und daher außer Konkurrenz angetreten sind. Es wurde zunächst in zwei Sechser-Gruppen jeder gegen jeden und anschließend in zwei Finalrunden wieder sechs Teams jeder gegen jeden gespielt. Die Jungs erkämpften sich am Ende einen dritten Platzund die Mädels wurden nur außer Konkurrenz gewertet.

 

Tanzgruppe Minis bei KIKA

Die Tanzgruppe Minis hat bei der Freundschaftsaktion #sayHi von Kika mitgemacht, hierbei ging es darum, einen Tanz für Freundschaft und gegen Mobbing aufzunehmen.
Online findet ihr das Video bereits unter folgendem Link:
https://www.kika.de/freundschaft/say-hi/einsendung-sg-roedental-minis-100.html

Wir sind sehr stolz auf unsere Minis, denn durch den Spaß am Training und ihre Motovation zu dieser Aktion konnten sie sich einen Platz im Fernsehen sichern.👯‍♀️💕 Und sind am Freitag (19.11.2021) um 12 Uhr auf Kika zu sehen.

toller Tag des Kinderturnens

Strahlende Kinderaugen gab es am Sonntag, 14.11. beim Tag des Kinderturnens in der Franz-Goebel-Halle. Ca. 50 sportliche Familien nahmen unter Einhaltung der 2G Regeln und mit Maske am Turnparkour und den Übungen "Das kann ich schon " teil und freuten sich über Urkunde und Preise!  Etliche Helfer und Trainer aus unserem Kinderclub unter Leitung von Carola Fricke unterstützten an den Stationen, Eingang, Imbiss und Betreuung der Kinder! Vielen Dank , nur Dank eurer Hilfe können wir solche Aktionen anbieten!

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für unsere Turnkinder unter 12 Jahren und Familien

seid dabei an unserem gemeinsamen Tag des Kinderturnens

am Sonntag, 14.11.2021 von 14-17 Uhr

in der Franz-Goebel Halle  unter Einhaltung 3G+ Regeln

Es erwarten euch tolle Aufbauten, ein Wettbewerb, eine Babyecke und

Kaffee und Kuchen! Der Eintritt ist kostenfrei. Wir freuen uns schon !

Flyer

tolles Wohlfühlwochenende für 14 Damen auf der SG Hütte

Am vergangenen Wochenende fand endlich wieder das "Wochenende der Nachhaltigkeit" auf der SG Hütte statt. Dazu aufgerufen hatte die Gesundheitsabteilung mit dem Team um Carola Fricke.

Diesmal fand es unter dem Motto "Kulinarik" statt und begann mit einer Ölverkostung, um die Geschmacksnerven zu schulen. Weitere Aktionen wie Knigge für Tischdecken, Serviettenfalten, Basteln, Superfood, Schnippelparty und Waldbaden fanden großen Anklang.

Den Bericht einer begeisterten Teilnehmerin findet  ihr hier.

Alle freuen sich schon auf nächstes Jahr

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Kreisrunde 2 - U12männlich und weiblich

 

In der Franz-Göbel-Halle wird wieder Volleyball gespielt. Am Sonntag den 24.10.2021 startete die Jugendspielrunde der oberfränkischen Kreisrunde 2 der unter Zwölfjährigen. Da die SG Rödental mit gleich drei Mannschaften an den Start gingen, sahen sich die Gäste aus Hollfeld einer schweren Aufgabe ausgesetztNeben bereits in den Vorjahren aktiven und erfolgsverwöhnten Jungs, waren mehrere erst kürzlich bei der SG eingetretene Neulinge, sowohl Jungs als auch Mädels, bei diesem ersten Spieltag dabei. 

Am Ende setzten sich Leon und Jonas nicht nur gegen die eigenen Teams, sondern auch gegen Hollfeld mit deutlichen Siegen in jeweils zwei Sätzen durch. Das zweite Rödentaler Team mit Robert, Richart und Sinan lieferte sich mit dem späteren Zweitplatzten Hollfeld ein sehr knappes Spiel, das am Ende mit 2:1 für Hollfeld ausging. Die dritte Mannschaft mit Sara, Jana und Felix konnte das interne Duell ebenso ganz knapp mit 2:1 gegen ihre z.T. deutlich jüngeren Mannschaftskollegen gewinnen. Da die drei jedoch vor dem gesetzten Stichtag geboren sindmussten sie außer Konkurrenz antretenDie Zuschauer waren von dem erstaunlich hohen Niveau und der Begeisterung der Kinder sehr angetan und freuen sich bereits auf den nächsten Spieltag in Rödental am Sonntag den 21.11.2021.

Erster Spieltag der SGR Herren 1

Kronach - Rödental 3:1

Nach langer Coronapause startete unsere erste Herrenmannschaft in den ersten Spieltag. Mit 7 Spielern knapp besetzt, gelang gegen Kronach ein starker 1. Satz und Sieg gegen die Heimmannschaft. Leider konnte die SG nicht an diesem Erfolg anknüpfen, Kronach kam durch starke Aufschläge und variable Angriffe immer besser ins Spiel und nutzte unser schwaches Abwehrverhalten schonungslos aus.

Immer wieder zeigte die SG Ihr großes Potential im Angriff und Block, doch die Schwächen in der Annahme, die viele Aufschlagfehler trotz einfacher Aufschläge machte es dem Gegner leicht die Sätze 2, 3 und 4 für sich zu entscheiden.

Hirschaid - Rödental 3:1
Nach dem 5 Satz Krimi Kronach gegen Hirschaid, den Kronach im Schlußspurt für sich entschied, waren die Hirschaider sehr motiviert die letzte Begegnung für sich zu entscheiden. Während zu den Satzanfängen die Partie ausgeglichen erschien, gelang es den Hirschaidern immer wieder durch druckvolle Aufschläge ein paar Punkte davon zu ziehen. Hier fehlte es den Rödentalern an Konstanz und Cleverness wieder aufzuschließen. Im vierten  Satz gelang dann endlich mehrere Aufschlagserien, insbesondere durch Mika Leißner, der Spieß drehte sich rum und  der Satz wurde klar mit 25:12 gewonnen.

Es spielten: Bastian Kroß, Alexander Skrzypzak, Finn Hanstein, Tom Hanstein, Mika Leißner, Till Ennes, Stephan Leißner.
Trainer: Bernhard Bauhofer

Aktionstag im Rahmen der nationalen Bewegungskampagne der Deutschen Sportjugend

Möglichst viele Kinder wieder zu bewegen und für andere Sportarten außer Turnen zu gewinnen war das Ziel des Aktionstages „Sportarten Karussell“  am Donnerstag, 14.10.21 bei der Sportgemeinschaft Rödental!

Durch die Unterstützung der Deutschen Sportjugend mit Material, Sport- und Spielgeräten sowie vielen Bewegungsideen präsentierten sich unsere Abteilungen mit Volleyball, Tischtennis, Basketball und Klettern!

Ca 30 begeisterte Kinder und Jugendliche im Alter 5-13 Jahre hatten viel Spaß, andere Sportarten im Stationsbetrieb an diesem Aktionstag kennenzulernen.

 

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Auftritt bei Sportgala in Coburg

Als Auftaktveranstaltung zu den 100-Jahr-Feierlichkeiten des Turngau Coburg-Frankenwald fand an diesem Wochenende eine Sportgala, in Zusammenarbeit mit dem P-Seminar des Casimirianums, in der Pestalozzi-Turnhalle statt.
Bei dieser Veranstaltung durfte auch eine Tanzgruppe, bestehend aus Tänzerinnen der Gruppen Teens und Modern Dance, auftrete.

Fußballsenioren - Kirchweihspiel gegen SV Memmelsdorf

Auf Betreiben der "Youngsters" im Team der SG AH-Fußballer fand die erste und wohl einzige Begegnung in dieser, von Corona maßgeblich geprägten Saison statt. Mit dem SV Memmelsdorf kam der Kontakt über den ehemaligen SGler Christian Kahl zustande, der nun die Geschicke des Vereins im Bamberger Nordosten lenkt und für diesen Abend an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte.

Gegen die neu formierte Gästemannschaft kam die vorwiegend aus den jüngeren Spielern gebildete SG-Mannschaft kaum in Verlegenheit. Das deutliche 9:1-Endergebnis spricht für sich. Das Ergebnis sollte aber nicht überbewertet werden, denn unter dem Strich zählt nach dem sportlichen Kräftemessen vor allem die gemeinsame Zeit im Treffpunkt SG. Die Bewirtung der Gäste zur Kirchweih kam gut an, so dass die Busbesatzung von Chris etwas länger blieb.

Trotz stetig sinkender Anzahl an AH-Mannschften scheint sich mit dem SV Memmelsdorf doch eine längerfristige Beziehung anzubahnen, da bereits ein Rückspiel für die kommende Saison vereinbart wurde. Zudem erfolgte die Einladung zur Dorfkirchweih nach Memmelsdorf im kommenden Jahr.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die den schönen Abend ermöglichten, vor allem den Gästen mit Christian Kahl an der Spitze, Steve Selch als Organisator auf unserer Seite, Schiedsrichter Achim Diwisch, Spielleiter Manfred "Pfanni" Roßbach und Abteilungsleiter Thomas Schneider.

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Jahreshauptversammlung durchgeführt

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Vereins konnte, bedingt durch Corona, erst jetzt im Oktober durchgeführt werden. Rund 50 Mitglieder folgten der Einladung und fanden den Weg ins Olympiazelt.
In ihren Grußworten thematisierten der Präsident des Vereins, Thomas Gehrlicher, und der dritte Bürgermeister, Gerd Mücke, die Herausforderungen durch Corona einerseits, andererseits betonten sie die gute Arbeit der SG Rödental.

JHV SG 10 21

Michael Scheler, der 1. Vorsitzender der SG Rödental, berichtete in seinem Rechenschaftsbericht, dass die Finanzen des Vereins sehr geordnet sind und der Verein dadurch auch eine Reihe von Investitionen, wie die Renovierung der Hütte Rosenau, des dortigen Biergartens, die Einrichtung eines Biergartens an der Sportheimgaststätte und die weitere Renovierung des Sportheimes durchführen konnte.

Der Lockdown, so führte er weiter aus, behinderten die Arbeit im Verein massiv, der gesamte Sport kam zum Erliegen. Erfreulicherweise blieben nahezu alle Übungsleiter dem Verein treu und so konnte jetzt wieder der Sportbetrieb hochgefahren werden. Da aber in der Schließungszeit keine neuen Mitglieder gewonnen werden konnten, reduzierte sich der Mitgliederstand der SG auf 1450 Mitglieder. Zum Abschluss seiner Ausführungen bedankte er sich ausdrücklich bei allen Vorstandskollegen, den Abteilungsleitern, Übungsleitern und Helfern für ihre Standhaftigkeit und Einsatz zum Wohle des Vereins sowie bei der Stadt Rödental für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

Diana Bäz berichtete in ihrer Funktion als Rechnungsprüferin von einer sehr geordneten Buchhaltung. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte von den Mitgliedern einstimmig.


Erfreulicherweise konnten auch in diesem Jahr wieder eine Reihe von Mitgliedern für 20, 25, 40, 50, 55 und 60jährige Mitgliedschaften geehrt werden. Horst Willy Bauer war an diesem Abend das zu ehrende Mitglied mit der längsten, der 60jährigen Vereinsmitgliedschaftsehrung.

SG JHV 25Jährige 10 21 S

Ehrung für SG 50 S

Oben:
25jährige Vereins-zugehörigkeit

 

Rechts:
40, 50, 55 und 60jährige
Vereinszugehörigkeit

 

 

 

 

 Die anstehenden Wahlen der Vereinsführung brachten keine Überraschungen. Für die nächsten drei Jahre wurden gewählt, Präsident Thomas Gehrlicher, 1. Vorsitzender Michael Scheler, 2. Vorsitzende Isolde Bähr, 3. Vorsitzender Jochen Paulfranz.
Dietrich Schulz als Ehrenvorsitzender gratulierte den alten und neuen Vorstand für die Wiederwahl und wünschte den vieren weiterhin ein gutes Geschick bei der Leitung des Vereins.


Thomas Gehrlicher nutzte die Gelegenheit eines Abschlusswortes. Er betonte die immer gute, lösungsorientierte, kreative und freundschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft. Dies ist die Grundlage, dass in den nächsten drei Jahren weitere Projekte angegangen und erfolgreich umgesetzt werden können. Das wichtigste Projekt für ihn ist aber die SG Rödental zukunftsfähig zu machen und in der Vereinsführung einen Generationswechsel einzuleiten. Er forderte die anwesenden Vereinsmitglieder auf, sich umzuhören und Mitglieder für ehrenamtliche Tätigkeiten in der Vereins- oder Abteilungsführung zu werben.

Den ausführlichen Bericht zur JHV findet ihr im nachfolgenden Link:
https://www.sgroedental.de/der-verein/chronik-jahresberichte

Die Gruppe aktive Freizeitgestaltung auf Wanderschaft am Rennsteig

Der Wettergott war wieder der Gruppe aktive Freizeitgestaltung wohl gesonnen. Eine strahlende Sonne am azurblauen Himmel erwartete uns am achten September um zehn Uhr beim Treffpunkt Gasthof Sauerteig. Unser Leiter Volkmar Schulz konnte eine Wandergruppe in ansehnlicher Zahl von siebzehn Personen begrüßen.

Wanderführer Dietrich Schulz übernahm anschließend die Einweisung in den geplanten Ablauf der Tour, die uns diesmal hinauf zur Friedrichshöhe am Rennsteig führte. Nachdem sich die Fahrgemeinschaften gebildet hatten und die vorgesehene Fahrtroute zum Startpunkt der Wanderung in die Navis eingegeben war, setzte sich gegen halb elf Uhr der Pkw Konvoi über die A 73 zur Ausfahrt Eisfeld Nord in Bewegung. Auf der B 281 wurde die Fahrt über Sachsenbrunn- Saargrund - immer mit Blick auf den Blessberg - auf der mit Serpentinen gespickten Strecke bis zum Abzweig zur Friedrichshöhe fortgesetzt. Von dort waren noch 3 km auf einem engen Sträßchen zurückzulegen, bis der geräumige Parkplatz am Ortseingang des Weilers Friedrichshöhe erreicht war. Auf diesem Weg konnten wir die schädlichen Folgen einer anhaltenden Dürre für den Nadelwald auf einer Breite von wenigstens 30-40 Meter sehen. Ständig mussten wir riesigen Transportfahrzeugen Platz machen, die in großer Menge gefällte Baumstämme abfuhren. Trotz der Hindernisse waren wir von Rödental aus kaum 40 Minuten unterwegs. Nach Vollzähligkeitskontrolle und Erläuterung von Wanderführer Dietrich zum Verlauf der Wanderstrecke, die insgesamt knappe fünf km betrug, setzte sich unsere Gruppe auf dem Rennsteig in Marsch.

Der Weg verläuft entlang eines Waldrandes und einer nach Heu duftenden Wiese. Dietrich verwies auf die zahlreich durch den seit 1896 bestehenden Rennsteigverein aufgestellten Infotafeln über die reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt auf der Hochebene und deren Geschichte der Besiedlung und der Nutzung der reichen Waldbestände. Mitten in der Wiese wurde für die ortsfremden Besucher der Friedrichshöhe eine Hütte in der Form eines Köhlermeilers samt eine Infotafel errichtet. Ausführlich wird dort eine bebilderte Beschreibung über die Herstellung von Holzkohle, der Haupteinnahmequelle der Bewohner dargestellt. Auch eine zweite Einnahmequelle, nämlich die Herstellung von Gläsern durch die Zunft der Glasbläser wird auf einer Infotafel vorgestellt. Neuerdings wird nicht nur der Holzreichtum als Verdienstmöglichkeit sondern auch das mit wertvollen Heilkräutern durchsetzte Heu der Wiesenflächen durch das Angebot von Heubädern als Attraktion zur Gesundheit und Erholung der Besucher auf der Friedrichshöhe genutzt.

Nach ca. anderthalb Stunden Wanderung auf dem Rennsteig wurde gegen halb Eins der „Gasthof zum Rennsteig“ am nördlichen Ende des Ortes Friedrichhöhe angesteuert, wo Dietrich und Rita nach langer vergeblicher Anfrage bei mindestens fünf Gasthöfen noch eine Reservierung für unsere Gruppe ergattern konnten. Ritas und Dietrichs leise Bedenken wegen der etwas spärlich bestückten Angebote auf der Speisekarte erwiesen sich unnötig. Die teils noch aus DDR Zeiten stammenden Speisenangebote wie Solianka und Rostbrätel taten der fröhlichen Runde keinen Abbruch. Auf die zahlreich geschossenen Smartphonebilder mit eifrig kauenden Wanderfreundinnen und Wanderfreunde darf man gespannt sein. So vergingen anderthalb Stunden wie im Flug, bis der Wanderführer zum Aufbruch zur nächsten Sehenswürdigkeit mahnte.

Der Verdauungsweg als dauerbergaufführende Wanderstreckenzugabe zum Parkplatz erwies sich für einige doch als etwas mühsam. Aber auch hier bewies sich das sprichwörtliche Durchhaltevermögen der Gruppe für aktive Freizeitgestaltung. Motto: ‚“Die Pandemie besiegt uns nie“.
Der nächste Halt war hier am Denkmal des im Jahr 1906 errichteten Dreistromsteins. Er steht an einer Stelle, wo im Schatten eines Hochwaldes drei Wildbäche, einer kaum 500 m vom anderen entfernt. Der Rambach, der nach Norden zur Schwarza in den Elbbereich hinabrinnt. Die Grümpen, ein Nebenbach der zum Main hinstrebenden Itz, und das Türkengründlein, das mit einem weiteren Bächlein die Saar bildet und als erster bedeutender Zufluss die junge, in die Weser fließende Werra verstärkt. Neben dem offensichtlich grundlegend renovierten Dreistromstein, findet sich in seiner Nähe der Dreiherrenstein am Saarzipfel- ein Wappenstein von 1733. Dieser hat drei Seiten. Auf der Nordseite ist er gekennzeichnet mit dem Wappen Schwarzburg (S), Rudolstadt (R), auf der Südostseite mit Sachsen (S) Coburg (C)´und auf der Südwestseite mit Sachsen (S) Hildburghausen (H)- seit 1826 Sachsen – Meiningen. Nach dem Tode des Herzogs Albrecht von Sachsen-Coburg 1699 brachen unter den überlebenden fürstlichen Brüdern Erbstreitigkeiten aus, die erst 1735 durch das höchste Gericht des Kaiserreichs endgültig geregelt wurden.

Gegenüber diesen Denkmalen liegen auf der anderen Straßenseite drei deutsche Soldaten der Wehrmacht begraben. Diese gehörten zu einem Zug, in Siegmundsburg liegender deutscher Soldaten, die den Vormarsch der US Streitkräfte am 10. April 1945 aufhalten sollten. Obwohl der Krieg längst für die Wehrmacht verloren war, ließ der Zugführer seine Soldaten an einer Panzersperre in der Nähe des Dreistromsteins Stellung beziehen. Es kam zu einem Gefecht mit einer US-Army Einheit, sieben deutsche Soldaten blieben tot liegen. Die in den drei Gräbern ruhenden Soldaten starben sämtlich am 11.April. Leute aus der Umgebung sorgten in den 1950er Jahren für Holzkreuze und Namensplaketten. Der Krieg war längst für Deutschland verloren. Trotzdem hatte der ehrgeizige Zugführer seine Untergebenen dem sicheren Tod durch die zahlenmäßig überlegene US Army ausgeliefert.

Eine traurige Geschichte. Mit Blick auf den 20 jährigen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan, bei dem über 30 Bundeswehrsoldaten im Kampf gefallen sind, müssen wir feststellen- wir lernen offensichtlich nichts aus der Geschichte.

Mit dieser nachdenklichen Begegnung an einem wunderschönen Wandertag haben wir uns den spannenden, interessanten Besuch im Goldmuseum Theuern nicht nehmen lassen. Eine gute halbe Stunde ließ uns Herr Schad, Leiter des Museums, an dem Abenteuer der seit vielen Jahrtausenden praktizierten Suche nach dem Gold teilnehmen. Er spannte einen Bogen vom alten Ägypten in unsere Heimatflüsse und Bäche vom Main, über die Itz und viele andere Gewässer, die bis heute ihren Reichtum nur bei hartnäckiger Suche mit den Waschschüsseln sehr zögernd hergeben. Als Museumsführer hat Herr Schad ein großes Talent gezeigt. Seine oft humorvollen Antworten auf unsere Fragen haben uns nach den vorangegangenen ernsten Momenten wieder aufgerichtet.

Wie meistens nach den Wanderungen, haben wir auch diesmal den Tag mit Kaffee und Kuchen ausklingen lassen. Nach einer rechtzeitigen Vorbestellung durch den Wanderführer versammelte sich exakt nach Zeitplan um 16 Uhr der aus zehn männlichen und weiblichen Unermüdlichen bestehende Rest der aktiven Freizeitgestalter im Garten des Parkrestaurants der Rosenau.

Nicht unerwähnt darf bleiben, das wir auch Absagen von drei Gasthöfen hinnehmen mußten, bis wir bei Herrn Bieg im Parkrestaurant eine Zusage erhalten haben. Von der Triniushütte in Rauenstein, vom Sonneck in Theuern bis zum Restaurant Froschgrundsee war alles ausgebucht oder geschlossen. Aus den genannten Begründungen wurde deutlich, dass die Gastronomiebetriebe wegen der zahllosen Pandemie- Einschränkungen Tag für Tag um ihre Existenz kämpfen.

Dietrich Schulz